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THE WOLF OF WALL STREET - KINOKRITIK

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Der neue Film von Martin Scorsese ist da: Wir verraten, ob sich ein Kinobesuch lohnt: Jetzt unsere Filmkritik zu "The Wolf of Wall Street" lesen.

“Mein Name ist Jordan Belfort, in dem Jahr als ich sechsundzwanzig wurde, habe ich 49 Millionen Dollar verdient – schöne Scheiße…“ leitet Darsteller Leonardo DiCaprio den neuen Scorsese-Film ein, der nach „Hugo Capret“ das neueste Werk des Regisseurs darstellt. Die Konzeption des dreistündigen Streifens erscheint zunächst simpel: Man nehme einen Mittelständler, der an der Wall Street Karriere macht und lasse ihn seinen persönlichen „American Dream“ ausleben, samt den Konsequenzen.

Der junge Börsenmakler Jordan Belfort ist jene Hauptfigur, die den amerikanischen Traum durchlebt. Von ganz unten nach ganz oben gelangt dieser an der Wall Street, an welcher jedoch nur ein Faktor von Bedeutung ist: Habgier. Jene jedoch ergreift die Überhand – exzessive Feste, Orgien und Drogenkonsum lassen diesen in einen Rausch verfallen, welcher das Resultat der Gier darstellt. All jene Umstände sind es jedoch, die dem jungen „Broker“ den Titel „Der Wolf von der Wall Street“ zuschreiben. Der luxeriöse Lebensstil hat jedoch seinen Preis, der von den Kunden seiner Maklerfirma „Stratton Oakmont“ gezahlt werden muss. Belforts Geschäftsmodell: Verkaufen von wertlosen Aktienpapieren.

Martin Scorsese beweist mit „The Wolf of Wall Street“ stärker als je zuvor, dass er zu den Besten seines Fachs gehört. Die drei Stunden, die man als Zuschauer investieren muss, lohnen sich von der ersten Minute an, schauen sich gefühlt beinahe wie ein Neunizigminüter. Der Grund: Leonardo DiCaprio. Jenem scheint die Rolle des Jordan Belfort nicht nur exakt auf den Leib geschneidert zu sein, er trägt ebenfalls den ganzen Film bis zum Ende hin mit Perfektion, die ihresgleichen sucht. Auch Jonah Hill, Schauspieler- und Maklerkollege im Film zeigt, welche Qualität tatsächlich in ihm steckt. Optisch und Inhaltlich versucht Scorsese durchgehend die Habgier und die daraus folgende Grenzüberschreitung und Konsequenz darzustellen. So finden sich Passagen im Werk, die Humor und Geschmackslosigkeit gezielt miteinander vereinen und somit die Thematik der Gier in finanzieller und sexueller Hinsicht und im Bezug auf Drogen gekonnt darstellen. Erwähnenswert ist, dass durch jene Darstellungsweise der „Branche“ sehr deutlich, wenn auch überspitzt, der Spiegel vorgehalten wird.

„The Wolf of Wall Street“ ist ein Meisterwerk, das bereits zu Jahresbeginn als einer der besten Filme des Jahres 2014 gekürt werden sollte. Auch Leonardo DiCaprio sollte sein längst verdienter Oscar mit dieser Darbietung endlich sicher sein. So ist dieser neben Christian Bale (in American Hustle), Bruce Dern (in Nebraska), Matthew McConaughey (in Dallas Buyers Club) und Chiwetel Ejiofor (in 12 Years a Slave) für den besten Hauptdarsteller in Scorseses Film nominiert. Eine Kinokarte zu lösen, lohnt sich in diesem Falle definitiv.

 

  • Genre: Drama, Komödie
  • Regisseur: Martin Scorsese
  • Hauptdarsteller: Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Mattew McConaughey
  • Erscheinungsjahr: 2014

 

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Bild: Georges Biard/wikimedia/CC BY-SA 3.0 (bearbeitet)