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Stirb Langsam 5 - Filmkritik

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Stirb Langsam 5

Yippie-ya-yeah, Schweinebacke! - dröhnt es ab Valentinstag dieses Jahres wieder aus dem Kino-Soundsystem. Lest jetzt unsere Filmkritik zum 5. Teil der "Stirb Langsam" - Reihe.

Während andere glückliche Paare auf gemeinsame Stunden setzen, setzen sich andere widerum in den bequemen Kinosessel, während die Vorfreude auf das „Die Hard“- Sequel steigt. Wir durften den Film bereits zur Vorpremiere sehen und berichten euch, ob es sich lohnt, den romantischen Abend zwischen Explosions-Effekten zu verbringen.

Der New Yorker Cop John McClane (Bruce Willis) galt in der Vergangenheit als gehasster Gegner für Terroristen. In seinem Alter zählt für ihn nur noch eines: Der Urlaub. Wie sich später herausstellt, soll aus dem Entspannen nichts werden, denn McClane muss feststellen, dass sein Sohn Jack für die CIA arbeitet und dort ihn ein riskantes Ereignis verwickelt ist: Russland bevorzugt einen Machtwechsel. Vater und Sohn werden in diesen Konflikt immer tiefer hineingezogen, da sie den Russen Komorov (Sebastian Koch) im Schlepptau haben, der aufgrund wichtiger Informationen von der sowjetischen Armee gefahndet wird.

Die Grundstory ist, wie man bereits annehmen kann, wie in allen Vorgängerfilmen in gewisser Weiße Mittel zum Zweck, mit der man die „bombastische“ Ladung an Explosionen, Schlachten und Kämpfe rechtfertigt, die in der bereits fünften Fortsetzung dennoch atemberaubend wirken. So lässt das Filmteam rund um Regisseur John Moore („Das Omen“-Remake, „Der Flug des Phoenix“) dem Zuschauer kaum eine Verschnaufspause, im Gegenteil – das Repertoire an Action reicht hier bis zur letzten Minute aus. Trotz umworbender, „selbstgemachter“ und zeitgemäßer Action wirkt einer jedoch keinesfalls mehr zeitgemäß:

Bruce „Schweinebacke“ Willis ist, wie es aus diversen anderen Auftritten bereits ersichtlich war, deutlich in die Jahre gekommen. Dennoch ist es genau dieses Detail, mit welchem das Drehbuch gekonnt umzugehen weiß. Anspielungen auf den Zustand des 57-Jährigen gibt es zuhauf. „Der weiß schon, wie alt wir sind?“ entgegnet Sebastian Koch an der Seite des keuchenden Bruce Willis, die ersichtlich bemüht sind, den jungen Burschen Jack einzuholen.

Ein großes Manko des Sequels jedoch ist es, dass der ursprünglichen „Stirb langsam –Charakter“ zwischen den meisterhaften Effekten etwas untergeht. Die Macher selbst betonten ursprünglich, dass die Fortsetzung der Reihe eine neue Identität verschaffen würde – in dieser Hinsicht ist es eher eine „Unknown Identity“ – der Zufall will es, dass auch Sebastian Koch eine Rolle im gleichnamigen Film spielt, aber dies nur am Rande erwähnt. Der fünfte „Die Hard“-Film hat es definitiv schwer, sich in die Reihe ersichtlich einzuordnen. Wo ist der einstige Actionheld, der im durchbluteten Unterhemd das bereits zitierte Actionzitat überzeugend von sich lässt? Klar, hier taucht der berühmte One-Liner auch auf, der Charakter jedoch bleibt austauschbar.

„Stirb Langsam 5“ überzeugt mit eineinhalb Stunden geballter Action, die nicht nachlässt. Die Effekte sind durchgehend qualitativ sehr hoch angesiedelt, auch als „handgemacht“ umworben. Die Story und das Schauspiel jedoch sind leider austauschbar. Ersteres ist bei einem Action-Kracher natürlich zweitrangig, vom zweiten Aspekt sind wir aus der Vergangenheit deutlich besseres gewohnt. Wer dennoch Lust auf einen „bombastisch“ unterhaltsamen (Valentins-)Tag hat, dem sei das fünfte Sequel dennoch empfohlen.

 

  • Genre: Action
  • Regisseur: John Moore
  • Hauptdarsteller: Bruce Willis, Jai Courtney, Sebastian Koch, Mary Elizabeth Winstead, Yuliya Snigir
  • Erscheinungsjahr: 2013

8 von 10 Punkte

LINK: "STIRB LANGSAM 5" - TRAILER AUF FILMSTARTS.DE

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